Zusammengefasste Ergebnisse der SEIS-Umfrage 2014:

Qualitätsbereich 1: Ergebnisse

 

 

Qualitätsbereichsübergreifend ist festzustellen, dass sich die befragten Schüler/innen, deren Eltern und die Lehrer/innen mit sehr großen Mehrheitsanteilen in sehr vielen Punkten äußerst positiv über die Lern- und Lehrbedingungen sowie über die Qualität von Bildung und Erziehung an der GS Fullen äußern.

Im schulübergreifenden Vergleichsbericht ist zu erkennen, dass in fast allen Kriterien aller Qualitätsbereiche bei den Schüler/innen und Eltern des 3. und 4. Jahrgangs sowie bei den Lehrer/innen höhere Zustimmungswerte zu verzeichnen sind als bei den Vergleichsschulen der Schulgruppe (R 1) und des Bundeslands Niedersachsen (R 2) (vgl. SEIS-Bericht 2014, Kap. 1: Schulformübergreifender Vergleichsbericht, S. 4 - 20).

 Bei den Lehrer/innen liegen die Zustimmungswerte in nahezu allen Kriterien aller Qualitätsbereiche höher als bei der Vergleichsuntersuchung im Jahr 2008 (vgl. SEIS-Bericht 2014, Kap. 6: Entwicklungsbericht, S. 5 - 20).

Die Aussagen, die den Erwerb personaler Kompetenzen betreffen, werden von durchgehend sehr hohen Anteilen der Befragten als zutreffend eingeschätzt. Sehr viele Schüler/innen und Lehrkräfte stimmen darin überein, dass sie gelernt haben, gut mit anderen zusammenzuarbeiten, in ihre Fähigkeiten zu vertrauen, sich gegenseitig zuzuhören, Probleme ambivalent zu betrachten und ein gutes soziales Miteinander zu pflegen.

Die Schüler/innen und Lehrkräfte äußern sehr hohe Zustimmung, dass die Schule in den meisten Fächern und beim Erwerb neuen Wissens gut auf die nächste Klasse vorbereitet.

Hinsichtlich ihrer Lern- und Methodenkompetenz schätzen sich fast alle Schüler/innen als gut ausgebildet ein, was von allen Lehrkräften bestätigt wird.

Auch hinsichtlich des Erwerbs praktischer Handlungskompetenzen schätzen sich die Schüler/innen überwiegend als erfolgreich ein. Dieser Eindruck wird durch die Lehrkräfte in den meisten Bereichen bestätigt. Unterschiedliche Meinungen bestehen innerhalb des Lehrer/innenkollegiums darüber, ob die Schüler/innen gelernt haben, mit ihrem Geld vernünftig umzugehen.

Alle Lehrkräfte bringen zum Ausdruck, dass Lerninhalte und Methoden regelmäßig mit abgebenden bzw. aufnehmenden Schulen der Schüler/innen abgestimmt werden. Die Angebote zur Schullaufbahnberatung werden von sehr vielen Eltern des 4. Jahrgangs registriert. Fast alle Eltern  machen deutlich, dass sie regelmäßig Informationen über Stärken und Schwächen ihrer Kinder erhalten und sehen ihre Kinder gut auf die weiterführende Schule vorbereitet.

Alle Eltern betonen, ihr Kind gern auf diese Schule zu schicken. Fast alle Schüler/innen bestätigen, gern auf diese Schule zu gehen. Alle Erziehungsberechtigten zeigen sich mit der Unterrichtsqualität zufrieden. Alle Lehrkräfte sind von dem guten Ruf der GS Fullen überzeugt und konstatieren, dass sie ihr eigenes Kind auf eine Schule wie diese schicken würden.

 

 

Qualitätsbereich 2: Lernen und Lehren

Vollkommene Zustimmung wurde seitens der Lehrer/innen zu den Items geäußert, welche die Umsetzung und Weiterentwicklung des schulinternen Curriculums, die Kontinuität des Lehrplans und die Vermittlung fachübergreifender Fähigkeiten betreffen.

Alle Lehrkräfte und Schüler/innen sagen aus, dass sie gegebenenfalls zusätzliche Hilfe und Unterstützung erhalten, was von sehr vielen Eltern bestätigt wird. Alle Lehrer/innen und Schüler/innen stellen fest, dass die Schüler/innen viel Unterstützung und Zuspruch sowie regelmäßige Rückmeldungen über ihre Arbeit erhalten. Alle Lehrkräfte konstatieren, dass für besonders begabte oder schwache Schüler/innen individuelle Förderkonzepte erstellt werden.

Die Aussagen im Kriterium “Fachliche und didaktische Gestaltung von Lernen im Unterricht” finden bei Schüler/innen und Lehrer/innen durchgängig sehr hohe Zustimmung. Die Schüler/innen und die Lehrkräfte bescheinigen dem Unterricht eine große methodische Vielfalt.

Auch im Kriterium “Selbstbestimmtes und selbstgesteuertes Lernen” sind bei Schüler/innen und Eltern sowie bei den Lehrer/innen überwiegend sehr hohe Zustimmungswerte zu verzeichnen. Sehr viele Befragte nehmen wahr, dass die Schüler/innen hinsichtlich des selbstständigen Arbeitens, der Arbeit in verschiedenen Sozialformen und des Lösens von Problemen gut ausgebildet sind. Alle Lehrer/innen und Schüler/innen bringen zum Ausdruck, dass die Schüler/innen in ihrem eigenen Tempo lernen können, was von mehr als zwei Dritteln der Eltern bestätigt wird.

Auch hinsichtlich des pünktlichen Unterrichtsbeginns und -endes, der Variabilität der Sozialformen und des toleranten Umgangs unter den Schüler/innen werden von fast allen Befragten durchgehend sehr positive Einschätzungen vorgenommen.

Das Leistungsniveau wir von allen Lehrer/innen, den Schüler/innen sowie von sehr vielen Eltern  als hoch eingeschätzt. Leistungsbewertungen werden von sehr vielen Schüler/innen und Eltern sowie von den Lehrkräften als transparent angesehen. Hinsichtlich des Einsatzes von Lerntagebüchern und Portfolioarbeit werden innerhalb des Lehrer/innenkollegiums unterschiedliche Einschätzungen vorgenommen.

 

Qualitätsbereich 3: Leitung und Organisation

Alle Lehrer/innen bringen mit Doppel-Plus zum Ausdruck, dass die Schulleitung klare Vorstellungen von der zukünftigen Entwicklung der GS Fullen hat, klare Informationen an die Lehrer/innen/die Mitarbeiter/innen gibt, zur Verfügung steht, um wichtige Dinge der schulischen Arbeit zu besprechen sowie Wert auf das Einhalten von Vereinbarungen legt. Alle Eltern und alle Lehrkräfte nehmen eine regelmäßige Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus wahr.

Alle Lehrkräfte geben an, sich durch die Schulleitung für zusätzliche Aktivitäten außerhalb des Unterrichts motiviert zu fühlen und dass die Schulleitung verschiedene Methoden einsetzt, um Unterricht und Lernen zu verbessern. Umstritten ist innerhalb des Lehrer/innenkollegiums, ob eine Steuergruppe vielfältige Aufgaben in der Schulentwicklung übernimmt.

Schüler/innen und Eltern erhalten nach Meinung von sehr vielen Befragten durch Verwaltung bzw. Sekretariat klare Informationen. Die Transparenz hinsichtlich der Informationen über die Verwendung finanzieller Mittel (in Abhängigkeit vom Schulprogramm) ist nach Ansicht der meisten Befragten ebenfalls gegeben.

Im Kriterium “Unterrichtsorganisation” bringen alle Lehrer/innen und Eltern Zufriedenheit mit der Unterrichts- und Pausenorganisation zum Ausdruck.

Alle Lehrer/innen machen deutlich, gern an der Schule zu arbeiten und votieren hier mit Doppel-Plus. Unterschiedliche Meinungen bestehen innerhalb des Lehrer/innenkollegiums darüber, ob die Lehrer/innen und sonstige Mitarbeiter/innen für ihren Einsatz und ihre Leistungen häufig gelobt werden. Mit der materiellen und räumlichen Ausstattung der GS Fullen zeigen sich alle Lehrkräfte zufrieden.

 

 

Qualitätsbereich 4: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung

Alle Lehrkräfte und Eltern des 4. Jahrgangs bestätigen, dass Lehrer/innen, sonstige Mitarbeiter/innen, Eltern und Schüler/innen gemeinsam am Erfolg der Schule arbeiten. Alle Lehrer/innen registrieren, dass die Unterrichtsentwicklung im Mittelpunkt der Schulprogrammarbeit steht.

Sehr viele Eltern der Viertklässler/innen und alle Lehrer/innen sind der Auffassung, dass die Schule ihre Ziele erfolgreich umsetzt; alle Lehrkräfte konstatieren, dass die Schule ihre Leistungsergebnisse mit denen des Vorjahres vergleicht. Nicht üblich ist es den Aussagen der Lehrer/innen zufolge, dass die Lehrkräfte ihren Unterricht regelmäßig von den Schüler/innen bewerten lassen.

Alle Schüler/innen und Eltern in Jahrgang 4 sowie alle Lehrkräfte empfinden das, was an der Schule gemacht wird, als gut geplant und organisiert. Dass das Engagement der meisten Lehrer/innen auch auf die ganze Schule, die Planung der Schulentwicklung und die Umsetzung des Schulprogramms ausgerichtet ist, wird von allen Lehrkräften zum Ausdruck gebracht.

Alle Lehrkräfte fühlen sich motiviert, neue Ideen vorzubringen und geben an, das Gefühl zu haben, dass ihre Verbesserungsvorschläge in der Schule positiv aufgenommen werden. Innovationen haben nach Meinung aller Lehrer/innen positive Wirkung auf ihre Arbeitszufriedenheit.

 

Im Bereich “Zielgerichtete Personalentwicklung und Qualifizierung” äußern alle Lehrer/innen, dass für Fortbildungsmaßnahmen finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Die Effizienz der Fortbildungen für die eigenen Bedürfnisse und die Bedürfnisse der Schule sowie für die Umsetzung im Unterricht wird von allen Lehrkräften positiv beurteilt. Unterschiedlich gesehen wird innerhalb des Lehrer/innenkollegiums, ob die Fortbildungen auf die Bedürfnisse des Fachbereichs/der Abteilung ausgerichtet sind.

Die Lehrkräfte der GS Fullen nehmen sich mehrheitlich als vergleichbar stark belastet wahr. Alle Lehrer/innen äußern, dass sie für einen besonderen Einsatz entlastet werden und dass ihre Wünsche und Erwartungen hinsichtlich des Personaleinsatzes Berücksichtigung finden.

Sehr viele Schüler/innen und alle Lehrer/innen bestätigen, dass die Lehrkräfte gut miteinander auskommen und dass zwischen Lehrer/innen und sonstigen Mitarbeiter/innen ein harmonisches Arbeitsverhältnis herrscht. Unterschiedlich wird innerhalb des Lehrer/innenkollegiums beurteilt, ob die Lehrer/innen überwiegend in Teams arbeiten und ob Angebote zur kollegialen Beratung bestehen.

 

Qualitätsbereich 5: Bildungsangebote und Anforderungen

Alle Lehrkräfte bringen mit Doppel-Plus zum Ausdruck, sich darüber abzustimmen, wie sie die überfachlichen Fähigkeiten vermitteln (Punkt 58), darauf zu achten, dass der Lehrplan ein kontinuierliches Ganzes von Klasse zu Klasse bildet (Punkt 60), den Schüler/innen zu helfen zu erkennen, wie das, was sie im Unterricht lernen, mit dem in Zusammenhang steht, was sie in anderen Fächern lernen (Punkt 61), an dieser Schule zusammen mit Kollegen/innen an der (Weiter-) Entwicklung des schulinternen Curriculums zu arbeiten (Punkt 62) und mit der Art und Weise, wie das Curriculum an der Schule umgesetzt wird, zufrieden zu sein (Punkt 63).

Dass sie gemeinsam Unterricht vor- und nachbereiten, sagen 80 % der Lehrer/innen aus (Punkt 59).

Diese Ergebnisse korrespondieren auch mit den Angaben im SLEF, S. 13 zum schulinternen Curriculum.

 

Alle Schüler/innen des 4. Jahrgangs sowie alle Lehrkräfte und 88 % der Eltern bringen zum Ausdruck, dass die Schüler/innen von den Lehrer/innen zusätzliche Hilfe und Unterstützung erhalten, wenn sie diese benötigen (Punkt 64). Alle Viertklässler/innen bestätigen, dass ihnen die meisten ihrer Lehrer/innen das Gefühl geben, ihre Sache gut machen zu können (Punkt 65) und dass sie ihre Lehrer/innen um Erklärungen bitten können, wenn sie etwas nicht verstehen (Punkt 67).

Alle Lehrer/innen konstatieren, allen Schüler/innen zu helfen, gute Leistungen zu erbringen (Punkt 66).

Alle Viertklässler/innen und Lehrer/innen stimmen darin überein, dass die meisten Lehrer/innen den Schüler/innen regelmäßig Rückmeldungen über ihre Arbeit im Unterricht geben (z. B. Anregungen, Lob, Hinweise zu Verbesserungen etc.) (Punkt 68).

Dass die Schule individuelle Begabungen und Interessen der Schüler/innen (Lese-/Literaturkreis, Naturwissenschaften, Wettbewerbe, o. ä.) fördert, meinen 95 % der Viertklässler/innen, 94 % von deren Eltern und alle Lehrkräfte (Punkt 69).

Dass sie für die (besonders begabten oder schwachen) Schüler/innen individuelle Förderkonzepte erstellen, geben alle Lehrer/innen an (Punkt 71).

94 % der Schüler/innen des 4. Jahrgangs, 82 % von deren Eltern sowie alle Lehrkräfte schätzen, dass das Leistungsniveau der Schüler/innen in der Schule insgesamt hoch ist (Punkt 102). Alle Lehrer/innen meinen, dass die Schule für alle Schüler/innen hohe Maßstäbe setzt und (Punkt 103) dass für die meisten Fächer an dieser Schule Grundsätze zur Leistungsbewertung vereinbart wurden (Punkt 104).

Dass die Schüler/innen wissen, welche Leistungen sie erbringen müssen, um gute Noten erreichen zu können, meinen alle Lehrkräfte, 94 % der Schüler/innen des 4. Jahrgangs sowie 88 % von deren Eltern (Punkt 105).

Alle Viertklässler/innen und 80 % der Lehrer/innen geben an, dass die Schüler/innen ihre eigene Arbeit anhand von Merkmalen und Kriterien bewerten, die im Unterricht entwickelt wurden (Kompetenzraster) (Punkt 106).

Unterschiedliche Auffassungen zwischen den Schülerinnen des 4. Jahrgangs und den Lehrkräften bestehen in den Punkten 107 und 108, dass die Schüler/innen aufschreiben, was sie gelernt haben (Lerntagebücher) (Punkt 107) und dass die Schüler/innen Beispiele ihrer Arbeit sammeln um zu zeigen, wie ihre Arbeit sich verbessert (Portfolios) (Punkt 108). Während alle Schüler/innen diese Aussagen bestätigen, stimmen diesen Punkten 60 % bzw. 40 % der Lehrkräfte zu, während sich 40 % bzw. 60 % gegenteilig äußern.

Dass an dieser Schule viele verschiedene Arten der Bewertung eingesetzt werden wenn es darum geht, Leistungen zu messen (z. B. Projektarbeiten, Hausarbeiten, Präsentationen, Kompetenztest etc.) (Punkt 109) meinen 88 % der Viertklässler/innen und alle Lehrer/innen.

Alle Eltern des 4. Jahrgangs nehmen wahr, dass ihr Kind dazu ermutigt wird, sein Bestes zu geben (Punkt 110). Alle Lehrer/innen bejahen, dass sie die Ergebnisse nach einer Klassenarbeit oder einem Test verwenden, um den Schüler/innen zu erklären, wie sie ihre Arbeit verbessern können, 94 % der Viertklässler/innen und 75 % von deren Eltern äußern ebenfalls Zustimmung (Punkt 112).

 

Qualitätsbereich 6: Schulkultur

Alle Lehrer/innen und Eltern und nahezu alle Schüler/innen in Jahrgang 4 bringen zum Ausdruck, die GS Fullen als sehr einladenden und freundlichen Ort wahrzunehmen, an dem sie sich sicher fühlen. Sehr viele der Befragten bescheinigen der Schule gute und gesunde Verpflegungsmöglichkeiten und sehen, dass die Schule vielfältige kulturelle Angebote bereit hält. Alle Viertklässler/innen bestätigen, sich gern auch an anderen Aktivitäten in der Schule zu beteiligen. Dass es an der Schule Beratungs- und Unterstützungsangebote für Eltern gibt, registrieren alle Lehrkräfte und mehr als zwei Drittel der Eltern in Jahrgang 4.

Die Transparenz und Umsetzung der Verhaltensregeln wird von fast allen Befragten positiv bewertet. Alle Befragten bestätigen mit deutlicher Mehrheit, dass sich die Schüler/innen untereinander akzeptieren und respektieren und deviantem Verhalten von Schüler/innen effektiv begegnet wird.

Alle Lehrer/innen und Viertklässler/innen stellen fest, dass Schüler/innen Hilfe und Unterstützung bei persönlichen Problemen erhalten. Nach Einschätzung sehr vieler Befragter gibt es Möglichkeiten zur außerschulischen Betreuung und zur Hausaufgabenhilfe.

Von sehr vielen Eltern in Jahrgang 4 und von allen Lehrkräften wird kommuniziert, dass die Meinung der Eltern bei schulischen Entscheidungsprozessen berücksichtigt wird. Umstritten ist innerhalb des Lehrer/innenkollegiums, ob die Schüler/innenvertretung Entscheidungen zu wichtigen Aspekten des schulischen Lebens und der schulischen Arbeit beeinflussen kann. Alle Schüler/innen und Eltern des 4. Jahrgangs und alle Lehrkräfte bringen eine hohe Zufriedenheit mit der Art und Weise zum Ausdruck, wie schulische Entscheidungen getroffen werden.

Von allen Lehrkräften wird wahrgenommen, dass die Schule eine gut funktionierende Kooperation mit Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie mit örtlichen sozialen Einrichtungen betreibt.